ŠKODA Reimport – noch günstiger zum neuen ŠKODA

Mit dem ŠKODA Reimport kommen interessierte Autokäufer noch günstiger an ihren neuen ŠKODA KAROQ, OCTAVIA oder KODIAQ. Die Reimporte von ŠKODA sind nämlich ursprünglich nicht für den deutschen Markt produziert worden, sondern vielleicht für den spanischen oder italienischen Markt. Wenn der Autohändler diese Fahrzeuge jetzt zurück nach Deutschland importiert (Reimport), zahlt er dafür meist nur die Kaufpreise, die vor Ort, also in Spanien oder Italien, gelten und die meist deutlich niedriger liegen. Dementsprechend kann der Reimport bis zu 40 Prozent und mehr günstiger sein, als der Neuwagen, der für den deutschen Markt produziert wurde.

 

ŠKODA Reimport – auf die Ausstattung kommt es an

Allerdings müssen Autokäufer beachten, dass bei einem ŠKODA CITIGO, RAPID oder SUPERB andere Ausstattungsdetails enthalten sein können, wenn die Fahrzeuge für ein anderes Land produziert wurden. Daher sollte man sich im Vorfeld genau erkundigen, welche Ausstattungen enthalten sind und auf welche man beim Reimport eventuell verzichten muss bzw. ob man bereit ist, darauf zu verzichten.

Keine Kompromisse darf man allerdings bei den Sicherheitsausstattungen machen. Diese sollten in jedem Fall erfüllt sein, wobei besonderes Augenmerk auf die deutschen Sicherheitsstandards gelegt werden muss. Diese müssen erfüllt sein, damit der Neuwagen hierzulande auch problemlos zugelassen und versichert werden kann.

 

Reimporte über den Händler beziehen

Deshalb empfehlen Experten auch, dass ein Reimport stets über den Händler bezogen wird, der sich darauf spezialisiert hat. Zwar ist grundsätzlich auch ein Reimport durch Privatpersonen möglich, allerdings ist der Verwaltungsaufwand sehr hoch. Es braucht unter anderem ein Kurzzeitkennzeichen von der Versicherung für die Überführung des Fahrzeugs, den Originalkaufbeleg für die Anmeldung bei der Zulassungsbehörde und das Certificate of Conformity (COC), ebenfalls für die Zulassungsstelle.

Darüber hinaus muss der Nachweis erbracht werden, dass es sich beim ŠKODA FABIA oder Combi auch tatsächlich um einen Neuwagen handelt. Dies wird mittels folgender Punkte abgeklärt:

  1. Es gibt keine Vorbesitzer.
  2. Der Wagen hat keine Kilometer auf dem Tacho.
  3. Der Reimport darf nicht älter als ein Jahr sein.

Zusätzlich benötigen Importeure ein ausgefülltes Serviceheft, in dem die Fahrgestellnummer und das Datum der Auslieferung eingetragen sind. Nur wenn die Papiere vollständig sind und dem EU-Recht entsprechen, was vom Laien oft nur schwer zu durchschauen ist, sind die Vertragswerkstätten verpflichtet, die Garantieleistungen EU-weit zu erbringen. Auch das Finanzamt will die Originalrechnung sehen und fordert binnen zehn Tagen die Mehrwertsteuer.

Dieser bürokratische Aufwand für die Reimporte ist von Privatpersonen fast gar nicht zu leisten. Ein erfahrener Händler, der sich auf Reimporte spezialisiert hat, ist hier die nervenschonendere Wahl für einen preiswerten Neuwagen von ŠKODA aus dem Ausland.

Zusätzlich bieten die Händler die Möglichkeit, den ŠKODA KODIAQ oder KAROQ nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren. So können bestimmte Ausstattungsdetails direkt mit bestellt werden. Obwohl sich der frei konfigurierte ŠKODA Neuwagen also den individuellen Bedürfnissen anpasst, kann er deutlich preiswerter erworben werden als klassische Händlerangebote. Zudem kann der ŠKODA dann auch beim Händler abgeholt werden, so dass man sich nicht einmal mehr um die Überführung kümmern muss. Selbst die Zulassung übernehmen die Händler wie bei jedem anderen Neuwagen auch.

 

Fast alle ŠKODA Modelle als Reimport möglich

Dabei sind fast alle Modelle von ŠKODA als Reimport möglich. Der Cityflitzer CITIGO ist ebenso preiswert als Reimport zu erwerben, wie der ŠKODA FABIA oder der ŠKODA RAPID. Am besten sucht man gezielt nach einem Händler, der sich auf Reimporte spezialisiert hat. Alternativ dazu kann man auch beim ŠKODA Händler seines Vertrauens nachfragen, ob ein Reimport über ihn möglich ist.

Der SUV ŠKODA KAROQ beispielsweise kann mit oder ohne der gewohnten Komfort-Ausstattung aus dem Ausland importiert werden. Die modernen Assistenzsysteme für Sicherheit (Spurhalte- und Frontradassistent mit Personenerkennung, Spurwechsel-, Stau- und Rückfahrassistent), Komfort (Adaptiver Abstandsassistent, Verkehrszeichenerkennung) und vereinfachtes Parken mit dem Parklenkassistent sind auch beim Reimport möglich.

Beachten sollte man allerdings die technischen Daten. Während sich der Wendekreis beim ŠKODA KAROQ von knapp elf Metern auch im Ausland nicht groß ändern wird, kann es bei den Verbrauchs- und Emissionswerten durchaus zu Abweichungen kommen. Daher sollten die deutschen Werte bekannt sein, um einen Vergleich für den Reimport zu haben. So verbraucht der ŠKODA KAROQ 1,0 l TSI mit 85 kW auf 100 Kilometer kombiniert 5,2 bis 5,4 Liter und stößt 117 bis 121 Gramm CO2-Emissionen pro Kilometer aus.

In Deutschland ist er mit einem Frontantrieb ausgestattet, den Allradantrieb gibt es dagegen erst ab dem KAROQ 2,0 l TDI SCR mit 110 kW 4×4. Hier kann es bei den Reimporten durchaus Unterschiede geben, wobei der Tankinhalt, der zwischen 50 und 55 Litern liegt, sich wohl kaum ändern dürfte.

Die Garantieleistungen unterscheiden sich allerdings nicht, wenn der Reimport korrekt durchgeführt wurde, schließlich gelten die Garantieleistungen EU-weit, sofern das Serviceheft richtig ausgefüllt und übergeben wurde. Daher sollten Käufer immer auf dieses korrekt ausgefüllte Serviceheft achten, im Zweifel noch einmal gezielt danach fragen oder sich durch einen Fachmann beraten lassen. Wer sich jedoch an diese Punkte hält, kann mit einem ŠKODA Reimport bares Geld sparen und trotzdem Fahrspaß pur genießen.